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Geschichte: Ich will nicht in die Schule

#   Ich will nicht in die Schule Meine Hand tut weh. Vorgestern hat mich eine Wespe gestochen, glaube ich. Wenn es bis morgen nicht besser ist, gehe ich zum Arzt. Außerdem huste ich noch viel und meine Nase ist wund vom vielen Putzen. Der Unterschied zu letzter Woche ist nur, dass ich keine erhöhte Temperatur mehr habe. Ich hätte mich noch einmal krankschreiben lassen können, aber ich habe entschieden, dass ich jetzt gesund genug bin und gesund werde. Ich bin heiser. Gestern Abend hast Du Dich über die Schule beklagt. Über Lia und über Milan. Heute Morgen wolltest Du nicht in die blöde Schule. Kann ich verstehen, Schule fand ich auch nicht immer nur toll, oft war es für mich eine Qual. Besonders mit bestimmten Lehrern, die ich nicht mochte oder mich nicht mochten. Es gab keine Wahl, Schule ist Pflicht. Manchmal wenn es sehr schlimm war, hat mich meine Mutter Zuhause bleiben lassen. Ich finde das gut, manchmal geht einfach nichts mehr. Aber heute geht auch be...

Anerkennung

Vor einigen Wochen, hatte mich eine Freundin gefragt ob ich vielleicht etwas über das Thema Anerkennung schreiben will. Ich habe mir viele Gedanken darüber gemacht und auch ein wenig recherchiert. Wie ist es, wenn ich mich anerkannt fühle? Sofort fällt folgendes auf AN-ERKANNT. Gesehen, erkannt, wahrgenommen, bestätigt, akzeptiert... Ich denke an eine Situation, in der ich etwas gut gemacht habe. Ich empfinde es so und jemand kommt und findet es auch gut. Am besten ist es wenn diese Person auch noch versteht, warum ich das getan habe, und warum ich es gut finde, und was für Werte für mich dahinter stecken. Ich denke an Geschichten und Artikel, die ich lese, und unter denen Kommentare zu finden sind, die so etwas sagen wie "Ja, Du sprichst mir aus der Seele!" oder "Ich kann mich damit total identifizieren!" Ich hatte mal einen Chef, der hat dauernd gesagt, dass wir alles gut machen, dass er zufrieden ist, dass alles gut läuft. Aber es war überhaupt nicht glaubwürdig,...

Der kleine Jonas

Vor einigen Wochen kam meine beste Freundin mit ihrem Sohn zu besuch. Er war sieben Monate alt. Als sie ankam, legte sie als erstes das Kind auf unser Sofa und verschwand auf der Toilette, nachdem sie mich gefragt hatte, ob ich kurz auf ihn aufpassen könne. Meine erste Reaktion war Angst. Es war nur ganz kurz, dann beruhigte ich mich selbst mit dem Gedanken "sie ist gleich nebenan", und die Neugierde auf diesen neuen Menschen war viel größer als meine Angst, etwas falsch zu machen. Also hockte ich mich vor das Sofa und lächelte den Kleinen an. Ich legte meine Hand auf seinen Bauch und redete mit ihm. Seine Reaktion beruhigte mich weiter, denn er war genau so neugierig wie ich, sah sich das Zimmer an und mich und war erst einmal sehr ruhig. Doch sobald sich sein Gesichtsausdruck änderte, oder seine Bewegungen kurz hektisch schienen, wurde ich nervös. Ich stellte mir schon vor, er finge gleich an zu weinen. Ich bemühte mich, es gar nicht erst so weit kommen zu lassen und lenk...

Selbstwirksamkeit: Was kann ich tun?

Immer mal wieder erzähle ich anderen Leuten was sie tun können um sich selber zu therapieren. Ich versuche weniger die Verantwortung für andere zu übernehmen und ihnen eher helfen für sich selbst zu sorgen. Was also kann jemand tun um Selbstwirksamkeit zu erfahren? Um Selbstbestätigung zu üben? Hiermit möchte ich einige Anregungen geben: - Listen Führen: es gibt unterschiedliche Aufgaben die darin bestehen sich bestimmte Dinge noch mal bewusst vor Augen zu führen in dem man sie aufschreibt. Ein speziel für diesen Zweg ausgewählter Block ist dabei hilfreich. Z.B. kann man am Abend aufschreiben was an diesem Tag gut war. Jeden Tag 5 Erlebnisse die positiv waren. 5 Dinge für die man sich selbst loben möchte. 5 Dinge für die man gar nicht kann, die aber gut waren. Je nach dem was für eine Veränderung ich herbeiführen will, suche ich mir ein bestimmtes Kriterium aus. 5 Dinge für die ich dankbar bin. Wenn ich dazu neige bei mir selbst immer wieder Fehler zu suchen und zu finden, dann versu...

Glauben, Wissen und Erleuchtung

Karl Renz sagt er würde Erleuchtete an der fehlenden Absicht hinter dem was sie tun und sagen erkennen, nicht an dem was sie tun oder sagen... Ich bin einverstanden. Ich habe mir überlegt, dass ich meine Definition von "glauben" und "wissen" etwas umformulieren möchte, schließlich finde ich, dass ich sie bei mir und bei allen Anderen auch nicht so ganz unterscheiden kann. Menschen sagen "ich glaube" und meinen "ich bin mir nicht sicher" Menschen sagen "ich weiß" und meinen "ich bin mir sicher" Komisch ist, dass ich mir angewöhnt habe immer mehr "ich glaube" statt "ich weiß" zu sagen, dabei staune ich immer wieder mit wie viel Sicherheit ich es sage und wie ernst es oft die Menschen nehmen die mir zuhören oder meine Texte lesen. Ich glaube, dass Erleuchtung bedeutet, dass man zur absoluten Subjektivität zurück kehrt, ähnlich der Subjektivität und der Absolutheit eines Kindes. Dass wir aber ...

Die Gummibandtheorie

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Mir wird immer bewusster, wie vieles was man von sich nicht mag, daher kommt, dass die Eltern (oder andere Personen) negativ bewertet haben, weil sie es beneidet haben. D.h. in unserer angeblichen Dunkelheit liegt oft die wahre Stärke... Bestimmte Eigenschaften werden in der frühen Kindheit gefördert und unterstützt. Die Kinder neigen dann auch zum übertreiben, da sie hier darin ein Ersatz für Liebe erkennen: "mein Papa mag mich, wenn ich soundso bin". Aber ab einem gewissen Alter ist dieses positive nicht mehr positiv, sondern eher negativ, weil das Kind plötzlich in Konkurrenz mit den Erwachsenen steht (d.h. näher und die Identifizierung mit dem herranwachsenden Menschen ist einfacher/näher). Beispiel: ein 5 Jähriges besserwisserisches Kind ist noch ganz niedlich, aber ein 12 jähriges besserwisserisches Mädchen nervt! Das gleiche gilt für das Gegenteil: ein kleiner vorsichtiger Junge ist niedlich, aber ein vorsichtiger 13 Jähriger ist eine Memme, der bald ler...

Verzeihen: Verantwortung für das eigene Leben

Es gibt da eine schöne Geschichte zu diesem Thema in der es heißt, Verletzungen schreibt der Protagonist in den Sand, damit der Wind sie weg weht, schöne Ereignisse meißelt er in Stein, damit sie überdauern. Aber so einfach ist es leider nicht. Es reicht nicht sie irgendwo aufzuschreiben um negative Erfahrungen schnell zu überwinden und positive anderswo, damit sie verweilen. Wäre es so einfach, würde es uns wahrscheinlich allen besser gehen. Unsere Emotionen entscheiden wie stark etwas im Gehirn abgespeichert wird. Bei jedem Ereignis gibt es zwei Ebenen: - die objektive Ebene (sachliche Tatsachen) - die subjektive Ebene (Gefühle, Erwartungen, Glaubensmuster...) Wenn z.B. ein Mensch, mit dem ich mich verabredet habe, zu spät kommt, könnte ich auf unterschiedliche Weise damit umgehen: - Ich werde nervös, ich gucke immer wieder auf die Uhr. Ich male mir aus warum diese Person zu spät kommt, in Form von Sorgen oder Ärger: weil er/sie mich damit ärgern will, ich ihr/ihm nicht wichti...

Mitleid vs. Mitgefühl

Neulich habe ich mich länger mit einigen Bekannten über dieses Thema unterhalten und da ich es für sehr wichtig und nicht ganz einfach erachte, möchte ich etwas dazu schreiben. Manche glauben, dass Mitleid und Mitgefühl sinonyme wären. Dem ist nicht so. Andere wissen, dass es da einen Unterschied gibt, aber ihn zu definieren oder gar begreifen fällt oft schwer. Wie diese Begriffe im Duden definiert sind, weiß ich nicht, aber ich weiß wie ich sie für mich verstanden habe und dies möchte ich hiermit weiter geben. Unserer Fähigkeit empathisch zu sein, verdanken wir die Empfindung von Mitgefühl: damit können wir uns vorstellen wie sich jemand in einer bestimmten Situation fühlen mag. Beim Mitleid jedoch, projizieren wir unsere Vorstellung, d.h. wie wir glauben dass wir uns in der Situation fühlen würden auf jemand anderes, der aber evtl. ganz anders empfindet als wir selbst. Jemand der mitfühlt, sieht den Anderen. Jemand der mitleidet sieht sich selbst im Anderen. Deshalb führt Mitlei...

Meine Bondingerfahrung - Teil 3

Tja, was soll ich sagen: ich bin zum Wiederholungstäter geworden. Ich fühle mich nach diesem Wochenende gestärkt und gleichzeitig sehr entspannt. Es war nicht so intensiv wie das erste Mal, aber es war trotzdem sehr wertvoll. Es war eben anders. Andere Menschen, andere Auslöser, andere Gefühle, andere Erinnerungen. Etwas erstaunlich war die plötzliche starke Erinnerung an meine Oma und der Schmerz ihres Todes. Wie ein kleines Kind fühlte ich mich, dass verwirrt und beängstigt und traurig weint und erstaund wiederholt "sie ist einfach gestorben!" Ein Puzzelteil mehr... Verlust ist etwas sehr normales. Nichts ist gewisser als der Tod. Es heißt aber auch, dass der Tod deshalb unser bester Berater sein kann. Seit ich mir bei Entscheidungen die Frage stelle "was würde ich wählen, wenn ich nur noch 3 Jahre zu leben hätte?", fällt es mir leichter es zu tun. Der Existentialismus sagt, dass erst die bewusste Endlichkeit unseres Lebens das Leben lebenswert macht. Viele Me...

Frohes 2011!

2011 wird mein "Buchjahr". Ich habe mir selbst versprochen mein Buch in diesem Jahr zu schreiben. Ich habe eine Liste gemacht, mit den Leuten die ganz sicher ein Buch von mir haben wollen würden. Einzig und allein, weil ich (Mayra) es geschrieben habe. Also viele Freunde und einige Verwandte waren auf der Liste. Ich kam bald auf etwas über 30 Leute und hörte mit der Liste auf. Ich dachte dann: es gibt keinen Grund mehr es nicht zu tun. Ich habe auch vor einigen Monaten über meine Angst bzw. Blockade zu schreiben geschrieben, vielleicht wird es das erste Kapitel. Es handelt vor der Angst zu versagen. Die Angst kritisiert zu werden. Die Angst den Erwartungen bestimmter Menschen nicht entsprechen zu können. Wenn ich schreibe muss es schon ein sehr gutes Buch werden, mittelmäßig reicht nicht aus. Ich schreibe es ja auch nicht für mich... Doch, ich schreibe für mich. In erster Linie. Einfach raus in die Welt. Ohne Ziel. Oder aber mit einem ganz persönlichen Ziel: ich selbst, den...

Meine Bondingerfahrung - Entwicklung

Inzwischen sind schon einige Wochen vergangen und ich habe wieder Fortschritte gemacht. Manche davon würde ich auch direkt mit meiner Bondingerfahrung zusammenhängend sehen und möchte sie hier aufführen. - Entscheidungen : ich habe mich lange mit B. an dem Wochenende unterhalten, über das Entscheiden und die Schwierigkeiten die manche Menschen damit haben. Sie erzählte mir einen Traum und uns beiden wurde mal wieder klar, dass es auch sehr erleichternd ist, wenn jemand sagen kann was er/sie will. Mir ist in der Woche nach dem Bonding aufgefallen, dass ich z.B. die Entscheidung ob ich rechts oder links an jemanden der mir entgegen kommt vorbei gehen will spontan und unbewusst treffe und es nicht mehr zu diesem Zögern und Zickzacklaufen kommt. (Wurde mir plötzlich bewusst als es sich mehrmals wiederholt hatte). Auch ist mir aufgefallen, dass ich bei Gruppenentscheidungen mal die erste oder zumindest von den ersten bin, die eine Antwort gibt. Früher war es mir immer egal und ich habe o...

Zukünftige Einträge

Nur damit ich es selbst nicht vergesse und um andere neugierig zu machen... hier meine nächsten Ideen: - Meine Gummiband-Theorie: oder wie Veränderung nicht funktionieren kann - Angst vs. Mut (schon angefangen) - Übung 1: lernen Entscheidungen einfacher zu treffen (schon angefangen) - Bondingtherapie: was danach passierte

Oh(n)Macht

Wie sehr liebe ich es der Grund für Deine Gänsehaut zu sein der Grund für Dein Lächeln der Grund für Deinen Säuftzer Wie sehr liebe ich es der Grund für Deine Erregung zu sein für Deine Begeisterung oder für erwartungsvolle Spannung Wie sehr liebe ich es Dir dabei zuzugucken wenn Du tief Lusft holst Wie sehr liebe ich es Dich glücklich zu sehen... ...so sehr, dass ich die Vorstellung schon nicht verkraften kann Dich ärgern zu können, oder traurig zu machen. ...so sehr, dass mein Verantwortungsgefühl und meine Angst Dich zu verletzen zu groß ist um bei Dir zu bleiben. ...so sehr, dass ich nicht ertragen würde zu versagen zu bemerken, dass ich im Grunde Ohnmächtig bin, dass ich Dir keine Gefühle verursachen kann. Aber ich bin weder der Grund für Dein Glück noch der Grund für Dein Leid. Ich bin nur ein Kathalisator denn Deine Gefühle gehören nur Dir. Ich kann nicht zaubern ich kann Dir nur zugucken und Dich begleiten. Ich kann Dein Glück und Dein Schmerz m...

An meine geliebete Königin

Es war ein Mal eine Königin, die sehr praktisch orientiert war, sie sah sofort was zu tun war und wer was gebraucht hatte. Sie erledigte ihre eigene Arbeit immer wieder gut und schnell und delegierte an ihre Untertanen je nach Rang und Ordnung die Aufgaben die sie erledigen konnten. Die Menschen die unter ihrer Herrschaft lebten waren zufrieden und fühlten sich sicher und behütet. Jeder hatte seine Rolle und seine Arbeit. Da wurde die Königin eines Tages krank und konnte nicht mehr alles erledigen. Sie war zu müde um sich um alles zu kümmern. Plötzlich gab es zum ersten Mal Streit und Unordnung. Keiner wusste so recht was er zu tun hatte und viele taten deshalb gar nichts. Die Königin beklagte sich, weil keiner auf die Idee kam ihr einen Tee zu machen. Wie konnte das sein? Sie selbst hatte ihnen doch immer Tee bringen lassen wenn sie krank waren. Wegen der Krankheit vergaß sie ihren Diener zu sagen, dass in der Küche Brot fehlte und als dieser ohne Brot zurück kam wurde sie wütend. I...

Schweigen...

Dies hier habe ich gerade im Internet gelesen, habe laut gelacht (wahrscheinlich weil ich mich wiedergefunden habe!) und wollte es unbedingt zitieren: Ihr kennt die Geschichte von den drei Zenschülern? Der Meister sagt zu ihnen: "Wenn ihr die höchste Erkenntnis erlangen wollt, müßt ihr schweigen." Darauf der erste: "Überhaupt kein Problem für mich. Ich bezweifle, daß es den anderen gelingt." Darauf der zweite: "Du Idiot, warum hast du nicht geschwiegen?" Der dritte: "Ich habe als einziger nichts gesagt." :o) Schönen Sonntag.

Du bist so wunderbar!

Nur ganz kurz, weil ich es lustig fand was für mögliche Interpretationen dieser Satz haben könnte. Zwei kennen wir ja schon: - "Du bist so wie ich!" (siehe Bondingerfahrung ) - "Du bist so ganz anders als ich!" (eher so wie ich gerne sein würde: siehe Bedingungslose Liebe ) Jesper Juul würde sagen: - "Ich fühle mich so wunderbar wenn ich in Deiner Nähe bin!" Und das wäre wohl auch oft viel ehrlicher als der Titel dieses Artikels. Und dann könnte ich es ja auch mal anders betonen und meinen: - "Auch wenn Du nicht wunderbar bist, mag ich Dich trotzdem" Z.B. wenn jemand gerade bemerkt hat, dass er oder sie einen tollen Einfall hatte der sich aber als nicht praktikabel erweist oder ähnliches. Also eher ironisch. - "Ach komm, denkst Du etwa Du bist was besonderes?" Wenn ich ironisch oder gar sarkastisch eigentlich genau das Gegenteil meine. - "Lass mich in Ruhe mit Deinem wunderbaren Ideen" Es könnte ja sein, dass ich mi...

Bedingungslose Liebe

Was ist das überhaupt? Ich würde behaupten, dass 100% Akzeptanz Vorraussetzung für bedingungslose Liebe ist. Das bedeutet nicht, dass ich alles tolerieren muss, bzw. gut heiße was jemand tut. Denn dass hat einen ganz anderen Namen: Gleichgültigkeit. Und ich denke, jeder kann zwischen Gleichgültigkeit und Liebe unterscheiden. Bedingungslose Liebe erfordert auch, dass ich nicht persönlich nehme was die Person die ich liebe tut oder sagt. Es gibt viele Leute die behaupten bedingungslos zu lieben. Ich wage es zu behaupten, dass ich keinen einzigen Menschen persönlich kenne der es wirklich kann und tut (über Menschen die ich nicht kenne kann ich keine Aussagen machen). Denn die Vorraussetzung um jemanden voll und ganz zu akzeptieren ist, sich selbst voll und ganz zu akzeptieren. Und ich kenne zwar unterschiedliche Menschen mit unterschiedlich starken Selbstwertgefühlen, aber keiner von denen akzeptiert sich voll und ganz. Jeder hat seine Mängel und Macken mit denen er oder sie nicht so gut ...

Mein Darshan bei Amma: Selbstverantwortung vs. Delegation

Amma ist eine tolle Frau. Ihr Lächeln ist ansteckend und liebevoll. Ähnlich dem Lächeln eines Kindes. Amma ist mehr als nur eine Frau, sie ist auch ein Symbol, ein Beispiel und eine Stütze für viele. Ihre Projekte helfen Menschen auf der ganzen Welt. Ihre Anhänger werden zu besseren Menschen in dem sie sich geliebt und anerkannt fühlen, sich als freiwillige Helfer nützlich fühlen. Zufällig ergab sich für mich die Gelegenheit Amma zu sehen. Mit einigen Frauen die ich bisher nicht kannte, durfte ich nach Winterthur fahren und diese Erfahrung mitmachen. Es war ein schöner Tag, viel Musik, Meditation, Bilder die auf unser Mitgefühl appellierten und erstaunlich viel Ruhe. Vielleicht war die Ruhe auch eine Folge des Gedanken "auch ich komme dran". Niemand kommt zu kurz bei Amma. Jeder darf umarmt werden. Und jeder bekommt von ihr in seiner Muttersprache liebevolle Worte ins Ohr geflüstert. Ich war ehrlich gesagt nicht besonders aufgeregt, obwohl mir alle erzählten wie intensiv ...

Gurus at YouTube...

Das Internet ist eine tolle Sache. Natürlich gibt es viel Mist, aber auch sehr viel interessantes zu lesen und schauen. Seit einiger Zeit surfe ich in YouTube rum und höre mir an was so einige Leute zu sagen haben. Da ich manche Namen auch immer mal wieder vergesse und dann beim erzählen nicht mehr genau weiß wie er oder sie sich schreibt usw. möchte ich hier die Gelegenheit nutzen einige zu erwähnen die ich gerne weiterempfehlen möchte: * Sadhguru Jaggi Vasudev: www.ishafoundation.org (will Menschen zu mehr Bewusstsein verhelfen) Empfehlenswert ist z.b. "Sadhguru & Shekhar Kapur - The Guru" (was ist ein Guru) oder "I feel I've lost my compassion how to get it back" oder auch "Sadhguru, How do I recognize my Guru?" * Osho : www.osho.com (provoziert um Menschen zum denken anzuregen) Sehenswert sind "Absolutely Free to Be Funny", "Love and Hate Are One", "Why Do I Get So Sensitive?" * Burt Harding :  www.burth...

Vorbilder

Neulich sagte mir jemand, dass es gut wäre Vorbilder zu haben. Ja, stimmt. Es wäre gut sich "die Großen" anzuschauen um zu lernen. Stimmt das wirklich? Tatsächlich wurde mir vor einiger Zeit bewußt, dass ich es wohl "falsch" mache. Ich fand bei "den Großen" immer sehr schnell "Fehler" und war enttäuscht festzustellen, dass sie doch "nur Menschen" sind. Anderseits wurde ich immer wieder von Menschen überrascht, die nicht wirklich zu "den Großen" gehören. Der erste Eindruck war oft sogar recht wenig beeindruckend gewesen. Aber wenn ich mich dann auf solche "kleinen" eingelassen habe, habe ich nach und nach immer wieder etwas entdeckt, was ich bewundern konnte. Etwas was ich von ihnen lernen wollte. Außerdem ist es einfacher, weil es von "den kleinen" sehr viel mehr gibt als von "den großen". Ich möchte ein paar Beispiele aufführen um es deutlicher zu machen. Diesen Sommer habe ich ein kleines 5 jähr...